Capetown

ist nicht ganz so kriminell wie Johannesburg. Also haben wir uns dort, unsere letzte Etappe der Reise, eigentlich ganz wohl gefuehlt. Bestimmt haette man auch tolle sachen sehen koennen dort, leider hatten wir die schnauze gestrichen voll vom sightseeing. kein tafelberg, kein robben island (ex-gefaengnis von nelson mandela), kein irstenbosch botanicla garden fuer uns. deswegen sah unser tagesplan wie folgt aus:

tag1: Long Street hoch und runter laufen.

tag2: Long Street hoch und runter laufen, waterfront.

tag3: Long Street hoch und runter laufen, finales shopping (alles bargeld muss raus!)

und somit endete unser aufenthalt in afrika…fast.

es ging ja nun wirklich kaum was schief auf unserer reise so weit. war klar, das die schwierigkeiten irgendwann mal starten mussten. puenktlich um 5pm am flughafen angekommen, offenbart uns einer der british airways lakain, dass unser flug bescheidene 12 stunden verspaetung hat. er haette auch sagen koennen, er sei gecancelled. nun hatten wir zwei optionen: eine gemuetliche nach vor dem BA check in counter verbringen, oder uns auf deren kosten in ein 4-sterne hotel („beach lagoon! guter name) verfrachten yu lassen. die wahl viel uns nicht shcwer, und eine stunde spaeter sassen wir bei leckerem buffet im hotel und haben uns mal wieder volllaufen lassen. (das war uebrigens das zweite mal in meinem leben, wo ich nur knapp dem tod durch voellerei entronnen bin. das erste mal war in cuba – selbe situation, nur dass das hotel noch einen stern mehr hatte… -jo). ins bett gerollt, eingeschlafen, und erholt und frisch (das war ein scherz) um halb drei uhr nachts wieder zum flughafen getingelt. 12 stunden spaeter dann ziemlich kaputt in heatrow angekommen, anschlussflug nateruerlich verpasst, drei stunden rumgegammelt, und letztendlich um 10.00 MEZ in franfurt gelandet. wer jetzt denkt, das war alles, der sei daran erinnert dass british airways jans rucksack und meinen souvernierbeutel in london verschlampt hat. mal schaun ob der kram noch irgendwo auftaucht.

jans holzgiraffe (stattliche 1,20 meter gross) wurde fachgerecht im britischen

gepaeckweiterleitungssystem enthauptet.

aufgrund einiger kommunukationsluecken und der leichten verspaetung haben

wir dann auch klassisch unser empfangskommitee am flughafen verpasst, sind

ncoh eine stunde dort rumgeirrt und finally um ein uhr nachts, mit exakt

24 stunden verspaetung zu hause angekommen…sick.

Giraffen, Bergaffen, Nashoerner…

…hautnah im Hluhluwe-Umfolozi Nationalpark. Aber eins nach dem andern:

Nach einem 40 Stunden Reise Marathon sind wir vergangenen Sonntag in Johannesburg angekommen. Die kriminellste Stadt der Welt hat uns eigentlich ganz munter aufgenommen: in unserem coolen hostel in Rosebank (extrem gute Gegend, man kann sogar zum Supermarkt laufen) gabs just an diesem abend ein hammerhart gutes tuierkisches buffet fuer sage und schreibe 2 euro. kam usn ganz gelegen, da haben wir uns erst mal drueber her gemacht. am naechsten tag dann ein bisschen rumorganisiert, mietwagen klar gemacht, eingekauft, beschlossen, die johannesburger innenstadt grosszuegig auszulassen („tja, also newtown und observatory sind leider nciht betretbar…da ziehen sie euch bis auf die unterhose aus, oder schlimmeres. in den central business district wueder ich an eurer stelle auch nicht gehen“). und ab gings in den

Hluhluwe-Umfolozi NP. Nach sechs stunden fahrt ueber afrikanische strassen („achtung, ein schlagloch! da ncoh eins, achtung! achtung, da! und hier! vorsicht, da hinten, ein riesiges!  achtung, achtung…“) dann in einem prima buschhostel angekommen.

der naechste tag war spitze: mit unserer kleinen schrottkarre (kia picanto) sind wir durch den Np geduest. die lohnende ausbeute nach sechs stunden schotterpiste war: Nashoerner, Giraffen, massenhaft Zebras, Stachelschweine, Gnus, Wasserbueffel, und einen verdammt grossen Vogel vor die linse bekommen. das hat spass gemacht, da kommt voll der abenteuer/forscherdrang in einem durch…und so nashoerner sind schon verdammt grosse viecher! der naechste tag hat uns dann in den st. lucia wetlands park gefuehrt…ncihts besonderes, aber ganz nett. noch mehr zebras und stuff. ach ja, eine liustige affenhorde gabs da. die sidn kreuz udn quer aus dem busch gesprungen und haben uns angeschrien. lustige kleine dinger.

drei tage spater gings ab in die Drakensberge.  Direkt an der lesothoioischen grenze (naja, ganz nah an lesotho halt) und sehr bergig, haben wir uns dort sofort wie zu hause, aeh, in neuseeland gefuelt. der erste tag wueder dann gemuetlich abgelaufen, am zweiten haben wir dann unser tolles zelt (hoer gut zu, nina!) eingepackt und sind auf einen overnight hike in den busch abgezogen. mit karte und jede menge optimismus bewaffnet, losgestiefelt und atemberaubende panoramen gesehen…irre. war sau anstrengend, aber unsere neuseeland gestaehlten muskeln trugen usn sicher ueber stock und stein…blabla. puenktlich als wir unsere rucksaecke abgesetzt hatten, ging dannauch ein kleines gewitter los. genaugenommen hat der boden vom donnergebebt und die welt ist ein biosschen untergegangen…aber das zelt hilt dicht und wir blieben halbwegs trocken.

am naechsten tag zurueck, ab nach durban gebraust, die karre zurueckgegeben (keine probleme), und nen flug nach Capetown geschnappt…

und da sind wir jetzt. und in drei tagen zu hause…nciht zu fassen!